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Zeit­lo­ses Gar­ten­pa­ra­dies mit Na­tur­stein + Licht

2018-10-25

Ein Gar­ten ist ein Ge­schenk der Na­tur. Im Jah­res­zy­k­lus zeigt er An­mut und Ver­gäng­lich­keit und ein Wech­sel­spiel der Far­ben und des Lichts. Die­se Sicht­wei­se ver­bin­det den Bau­herrn mit Gar­ten­ex­per­te Karl Sai­ler, der die Um­set­zung über­nahm.


Ein spi­ri­tu­ell ori­en­tier­ter Pri­va­tier aus Ober­ös­t­er­reich er­füll­te sich 2017 sei­nen Traum: ein An­we­sen im Inn­vier­tel mit drei Ge­bäu­den und ei­nem Fisch­teich in­mit­ten ei­nes großz­ü­g­i­gen Parks wur­de zum neu­en Re­fu­gi­um. Die wun­der­sc­hö­ne Aus­sicht von der Ter­ras­se des Her­ren­hau­ses auf den Teich soll­te ei­ne kunst­vol­le Über­höh­ung er­fah­ren. Da­zu brauch­te es ei­nen pro­fes­sio­nel­len Gar­ten­ge­stal­ter. Der war – auf Emp­feh­lung des Gärt­ners – in Karl Sai­ler rasch ge­fun­den. Ele­men­ta­res An­lie­gen des Bau­herrn war es, ei­ne Ver­bin­dung von den Ge­bäu­den in ge­ra­der Li­nie zum Fisch­teich zu schaf­fen, um die En­er­gie flie­ßen zu las­sen. Dank ei­nes stim­mi­gen Be­leuch­tungs­kon­zepts soll­te die­se Idyl­le zu je­der Ta­ges­zeit und in je­der Jah­res­zeit in vol­ler Sc­hön­heit er­strah­len. Im Som­mer und Herbst 2017 er­folg­te die Um­set­zung, block­wei­se wann im­mer der Haus­herr im Land war.

Na­tur­stein schafft Ver­bin­dung und Struk­tur

Als zen­tra­le Ach­se wur­de ein Weg ge­stal­tet, der sich trom­pe­ten­för­mig über drei Ebe­nen zum Was­ser hin öff­net. Weg und Trep­pen sind aus hei­mi­schem Gn­eis, an­mu­tig und wit­te­rungs­be­stän­dig. Für das Be­leuch­tungs­kon­zept wur­de der Weg mit Ef­fekt­leuch­ten ver­se­hen, die bei Nacht für ei­ne strah­lend sc­hö­ne Mar­kie­rung und auch für Tritt­si­cher­heit sorgt. Da­zu wur­de die Ver­ka­be­lung von den Ge­bäu­den nach un­ten zum Fisch­teich ge­zo­gen. Trotz der lan­gen Di­s­tan­zen muss­ten auf­grund der Bo­den­be­schaf­fen­heit al­le Ver­roh­run­gen hän­disch ge­gr­a­ben wer­den, da ein Bag­ger zu gro­ße Flur­schä­den ver­ur­sacht hät­te. Das Team Sai­ler hat eng mit den an­de­ren Ge­wer­ken zu­sam­men­ge­ar­bei­tet, da­mit al­les rei­bungs­f­rei ablau­fen konn­te. Rund um den Fisch­teich mit Lo­tuspflan­zen und ei­ner klei­nen In­sel mit Wei­den, wur­de ei­ne Rin­g­lei­tung ein­ge­zo­gen. Da­zu wur­den Gras­zie­gel be­hut­sam aus­ge­ho­ben und wie­der ein­ge­setzt, oh­ne Spu­ren zu hin­ter­las­sen. Es folg­te die Bepfl­an­zung am Rand des Tei­ches und rund um die Wei­den, grup­pen­ar­tig mit ver­schie­de­nen The­men. Für die Ins­ze­nie­rung des Tei­ches wur­den rund um das Was­ser un­ter­schied­li­che Ak­zen­te ge­setzt. Bäu­me, Fi­gu­ren so­wie ein Mo­no­lith wer­den in­di­rekt be­leuch­tet, je nach Stim­mung mit wech­sel­bar far­bi­gem Licht. Da­ne­ben wur­den ei­ni­ge al­te Bü­sche, Zy­pres­sen und Obst­bäu­me ent­fernt, um den Blick frei­zu­ge­ben und ein Bau­ern­gar­ten neu an­ge­legt.

Be­leuch­tungs­kon­zept ins­ze­niert den Gar­ten auch bei Nacht

„Das Er­geb­nis ist ab­ar­tig sc­hön“, schwärmt der Bau­herr, „der Gar­ten macht nun dank der Um­ge­stal­tung al­le vier Jah­res­zei­ten "et­was her" und ist ganz­jäh­rig nutz­bar. Das Grund­stück und die Men­schen schwin­gen mit dem Lauf der Na­tur mit und man kann die Cha­rak­te­ris­ti­ken der ein­zel­nen Jah­res­zei­ten haut­nah mi­t­er­le­ben: im Früh­jahr blüht al­les, im Som­mer – wo ich we­ni­ger im Land bin – ist es warm, da be­währt sich der schat­ti­ge Wald. Jetzt im Herbst, wo al­les um­färbt und der Ne­bel ein­zieht, und dann im Win­ter, wenn die Na­tur er­starrt – da ist die Be­leuch­tung am Abend be­son­ders wich­tig. Jetzt ist al­les so, wie ich es mir vor­ge­s­tellt ha­be, ich freue mich auf den Herbst, da­mit ist ein Jah­res­zy­k­lus ab­ge­sch­los­sen!“

Zeit­lo­ses Pa­ra­dies

  

Im weit­läu­fi­gen Gar­ten wird für die Be­woh­ner die Na­tur mit al­len Sin­nen er­leb­bar: man kann bar­fuß durch das tau­nas­se Gras lau­fen, mit Yo­ga in den Tag star­ten, am Was­ser die Ge­dan­ken flie­gen las­sen und in der Abend­son­ne me­di­tie­ren. „Wich­tig war mir vor al­lem die Stie­ge“, er­klärt der Haus­herr, „die muss­te sich in ei­ner Li­nie öff­nen, da bin ich sehr akri­bisch. Karl Sai­ler hat hier wir­k­lich et­was Sc­hö­nes um­ge­setzt. Er hat Spit­zen­leu­te, die sich voll mit ih­rer Ar­beit iden­ti­fi­zie­ren, al­le sind sehr ver­läss­lich, su­per or­ga­ni­siert und to­tal nett – es war wie ein Ge­mein­schaft­s­pro­jekt. Des­halb woll­te ich auch et­was zu­rück­ge­ben und ha­be Karl Sai­ler und sein Team zu ei­nem Ein­wei­hungs­fest ein­ge­la­den. Da konn­ten dann auch al­le se­hen, wie sc­hön es ge­wor­den ist!“