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Gar­ten­ge­stal­tung für mehr Kun­den- /Mit­ar­bei­ter­bin­dung

2018-09-05

Bei Kai­s­er­wet­ter drau­ßen im Gar­ten sit­zen“, das war der Wunsch vie­ler lang­jäh­ri­ger Kun­din­nen von Chris­ti­ne Haas. Mit ‚hair­by­haas‘ be­t­reibt sie drei Fri­seur­sa­lons rund um den Wal­ler­see in Salz­burg. Nun gibt es dort ei­nen ein­zi­g­ar­ti­gen Out­door-Sty­le-Platz am Stand­ort Kös­t­en­dorf, rea­li­siert von Gar­ten­ge­stal­ter Karl Sai­ler.


Woll­ten auch Sie schon im­mer im Frei­en fri­siert wer­den? Chris­ti­ne Haas be­t­reibt mit ‚hair­by­haas‘ drei Fri­seur­sa­lons rund um den Wal­ler­see in Salz­burg. Wenn man wie sie seit 37 Jah­ren mit Herz­blut als Fri­seu­rin tä­tig ist, kennt man die meis­ten Kun­din­nen und Kun­den seit Jahr­zehn­ten, ih­re Wün­sche, ih­re Le­bens­ge­schich­te und freut sich über ihr Feed­back. „Das neh­me ich ernst. Für mich steht der per­sön­li­che Kon­takt und die Qua­li­tät des Ser­vices an ers­ter Stel­le“, so die rüh­ri­ge Hair­sty­lis­tin, die auch als stell­ver­t­re­ten­de In­nungs­meis­te­rin und als Vor­sit­zen­de der Lehr­ab­schluss- und Meis­ter­prü­fungs­kom­mis­si­on ak­tiv ist: „Mei­ne Kun­den sol­len sich im Sa­lon wohl­füh­len, ei­ne Aus­zeit vom All­tag neh­men kön­nen und mit ei­nem gu­ten Ge­fühl heim­ge­hen. Des­halb set­ze ich auf in­di­vi­du­el­le Be­t­reu­ung durch bes­tens ge­schul­te Mit­ar­bei­te­rin­nen, die ich seit Be­ginn auch selbst aus­bil­de, und auf hoch­wer­ti­ge Pro­duk­te in der Pf­le­ge, oh­ne Tier­ver­su­che, mit na­tür­li­chen, pflanz­li­chen Wirk­stof­fen, und ar­bei­te mit so we­nig Che­mie wie mög­lich.“

Das schät­zen die Men­schen, eben­so wie das an­sp­re­chen­de, sty­li­sche Am­bi­en­te und – ge­ra­de am Stamm­sitz von hair­by­haas in Kös­t­en­dorf – auch die sehr per­sön­li­che At­mo­sphä­re. Hier kommt es nicht sel­ten vor, dass die Tür in den Gar­ten of­fen­steht, man die Vö­gel zwit­schern hört und die Kat­ze durch den Sa­lon st­reift. „Da­bei ist die Idee ent­stan­den, aus ei­nem Kun­den­wunsch ei­ne neue Ge­schäft­s­i­dee zu ent­wi­ckeln“, er­klärt Chris­ti­ne Haas: „im länd­li­chen Be­reich Kun­din­nen aus dem ur­ba­nen Raum (Salz­burg und Mün­chen) ei­nen Out­door-Sty­le-Platz zu bie­ten.“

Gar­te­n­um­ge­stal­tung für neue Ge­schäft­s­i­dee 

Der Sa­lon in Kös­t­en­dorf ist Teil des Wohn­hau­ses der Fa­mi­lie Haas. Der Gar­ten ist über die Jah­re zu ei­ner an­mu­ti­gen Grün­land­schaft ge­wach­sen, mit Bio­top, vie­len Bäu­men, Sträu­chern, Find­lin­gen und Fi­gu­ren. „Die­se Fläche woll­ten wir um­ge­stal­ten und für die neue Idee nut­zen“, er­zählt Chris­ti­ne Haas. Da­zu führ­te der Weg erst ein­mal zur ‚Gar­ten Salz­burg‘, wo das Ehe­paar An­fang 2017 den Gar­ten­ex­per­ten Karl Sai­ler ken­nen­lern­te. Jo­hann Haas be­such­te den Land­schafts­ge­stal­ter dann auch im Schau­gar­ten in Pön­dorf und man ent­schied sich, die Um­ge­stal­tung ge­mein­sam durch­zu­füh­ren. Im Spät­som­mer er­folg­te die De­tail­pla­nung, wo­bei gro­ßer Wert dar­auf ge­legt wur­de, die Be­son­der­heit des Gar­tens zu er­hal­ten. Bau­be­ginn für die Erd­ar­bei­ten war im No­vem­ber 2017.

Auf der Fläche, wo der Platz ent­ste­hen soll­te, war ein be­reits ver­lan­de­tes Bio­top. Ein Ap­fel­baum wur­de um­ge­setzt, um die Fläche zu ver­grö­ß­ern. Im Früh­ling 2018 wur­de dar­auf dann ein Holz­deck auf­ge­baut. Es ist et­was er­ha­ben und wird von ei­nem Granit-Fries ein­ge­fasst, zwei von un­ten be­leuch­te­te Glas­e­le­men­te set­zen Ak­zen­te in der Däm­me­rung. Fünf gro­ße Schie­fer­plat­ten als Sicht­schutz sor­gen für In­ti­mi­tät zur an sich ver­kehrs­ar­men St­ra­ße. Auf die­sen wer­den bei Be­darf Spie­gel mon­tiert, so­dass drau­ßen fri­siert wer­den kann. Als Schall­vor­hang und zur Ab­g­ren­zung fasst ein Cor­ten­stahl-Was­ser­fall die an­de­re Ecke ein. Zur Ein­bin­dung der geo­me­tri­schen Form in den sonst or­ga­nisch an­ge­leg­ten Gar­ten sch­miegt sich ein mit Granit-Fries ein­ge­fass­tes Pflanz­beet seit­lich an den neu­en Sitz­be­reich. Es ist mit Dau­er­blüh­ern und Grä­sern bepflanzt und mit Vlies und Kies ab­ge­deckt, da­mit al­les so pf­le­ge­leicht bleibt wie mög­lich. Vor­han­de­ne Stei­ne, dar­un­ter ein Mar­mor­find­ling noch vom Aus­bag­gern des Grund­stücks und die Skulp­tur ei­nes deut­schen Künst­lers, die das Haus be­schützt, wur­den wie­der in­te­griert.

„Ein Um­bau ist im­mer ei­ne grö­ße­re Her­aus­for­de­rung als ei­ne kom­p­let­te Neu­ge­stal­tung“, er­klärt Ex­per­te Karl Sai­ler: „Hier war es wich­tig, den be­ste­hen­den Mix an Pflan­zen und Ma­te­ria­li­en zu er­hal­ten und al­les Neue leicht­fü­ß­ig zu in­te­grie­ren. Der geo­me­tri­sche Platz hebt sich deut­lich ab, passt aber auf­grund der An­bin­dung durch We­ge und an­g­ren­zen­de Flächen per­fekt ins Ge­samt­bild. Dies wird un­ter­stützt durch ge­deck­te Far­ben. So ha­ben wir Grau­tö­ne mit An­th­ra­zit, Braun und Rost beim Cor­ten­stahl-Brun­nen so­wie Glas kom­bi­niert. Pas­send zur Gar­ten­mau­er, die aus den Stei­nen ei­nes al­ten Sch­los­ses be­steht, wur­den Na­tur­stein­plat­ten für die We­ge und Frie­se ver­wen­det.

Mond­schein-Fri­sie­ren im Gar­ten  

„Mir war wich­tig, dass die Bau­ar­bei­ten mit dem Sa­lon­be­trieb ab­ge­stimmt und die gro­ben Ar­bei­ten be­reits im Herbst er­le­digt wer­den,“ freut sich Chris­ti­ne Haas über die ge­lun­ge­ne Um­set­zung: „Das hat bes­tens funk­tio­niert und auch das Team von Karl Sai­ler war sehr pro­fes­sio­nell. Seit April 2018 wird der Out­door-Sty­le-Platz ge­nutzt und sehr gut an­ge­nom­men – wir freu­en uns über vie­le po­si­ti­ve Re­ak­tio­nen! Na­tür­lich wird er nicht den gan­zen Tag zum Haa­re­sch­nei­den ge­nutzt, die Kun­den set­zen sich ger­ne raus zum War­ten oder zum Ein­wir­ken der Far­be. Auf­grund der gro­ßen Hit­ze des heu­ri­gen Som­mers war es oft fast zu heiß, wes­halb wir noch ein Son­nen­se­gel mon­tie­ren wer­den. Ins­ge­s­amt ist der neue Gar­ten sehr an­mu­tig – auch abends, und der Brun­nen ist so le­ben­dig. Wir nut­zen den neu­en Platz auch zum Gril­len mit un­se­ren Mit­ar­bei­te­rin­nen oder als Par­ty-In­sel für Tanz­a­ben­de mit Freun­den. Dar­über hin­aus über­le­ge ich ge­ra­de ei­ne Ak­ti­on „Fri­sie­ren im Mond­schein“ und pla­ne ein Fest für un­se­re Kun­den. Wir sind sehr zu­frie­den mit der tol­len Gar­ten­ge­stal­tung, die wir so viel­sei­tig nut­zen kön­nen. Wenn Kun­den fra­gen, wer das um­ge­setzt hat, emp­feh­le ich Karl Sai­ler sehr ger­ne wei­ter.“