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Na­tur­pool als Agen­tur-Frei­raum

2018-08-22

Ein­zi­g­ar­tig, ehr­lich, er­folg­reich – das sind die Brü­der Jörg und Ernst Wu­ger aus Salz­burg. Die Ar­chi­tek­tur des Neu­baus am Stamm­sitz spie­gelt die Of­fen­heit der Wer­ber eben­so wi­der wie ih­ren Sinn für Nach­hal­tig­keit – und ver­län­gert die Fläche über ei­nen Na­tur­pool ins Freie, rea­li­siert von Karl Sai­ler.


Die bei­den Krea­tiv­schaf­fen­den aus Lei­den­schaft be­we­gen seit 15 Jah­ren na­tio­na­le und in­ter­na­tio­na­le Mar­ken an 3 Stand­or­ten: Salz­burg, Ber­lin und Dorn­birn. „Wir lie­ben, was wir tun“, sagt Jörg Wu­ger, „da­her ha­ben wir auch ho­he An­sprüche an die Um­ge­bung, in der wir täg­lich un­se­re Best­leis­tun­gen brin­gen. Da­bei hat für uns das Prin­zip der Nach­hal­tig­keit ei­nen ho­hen Stel­len­wert.“ Das cha­rak­te­ri­siert auch den Neu­bau: Ein Pas­siv­haus zum Wohl­füh­len: Pho­to­vol­ta­ik wird zur Stro­m­er­zeu­gung ge­nutzt, Erd­wär­me sorgt für be­hag­li­ches Ra­um­k­li­ma. Mo­der­ne Ar­chi­tek­tur mit of­fe­nen Struk­tu­ren und Rück­zugs­räu­men auf 3 Ebe­nen wird den An­for­de­run­gen des 30-köp­fi­gen Teams ge­recht. Die Pla­nung star­te­te 2016, ge­baut wur­de von An­fang 2017 bis Mai 2018. Doch vor Bau­be­ginn zo­gen die Brü­der Wu­ger noch ei­nen Trumpf, der den Neu­bau zu et­was ganz Be­son­de­rem macht, aus dem Är­m­el: ei­nen Na­tur­pool als Frei­raum und Treff­punkt.

 

Ort der Be­geg­nung am Was­ser

„Dass es ein Na­tur­pool sein soll, war von vor­n­e­he­r­ein klar“, so Jörg Wu­ger, „wir woll­ten nur na­tür­li­ches Was­ser oh­ne Che­mie und mög­lichst we­nig Auf­wand bei der Pf­le­ge.“ Bru­der Ernst re­cher­chier­te und kam über ein Forum auf Karl Sai­ler. Der Pio­nier des Schwimm­teich- und Na­tur­pool­baus in Ös­t­er­reich gilt als Ko­ryphäe auf die­sem Ge­biet und hat vie­le Prei­se ge­won­nen. En­de 2016 gab es den ers­ten Kon­takt. „Wir ha­ben ihn zu uns ein­ge­la­den und die Che­mie hat gleich ge­pas­st“, so die Bau­her­ren, die kurz dar­auf Karl Sai­ler und des­sen Bru­der Se­bas­ti­an im Schau­gar­ten in Pön­dorf bei Straßwal­chen be­such­ten. „Sie ha­ben gleich ge­spürt, was uns wich­tig ist, der Aus­tausch war sehr gu­t“, er­in­nert sich Jörg Wu­ger. Die Pla­nung ver­lief Mit­te 2017 paral­lel zum Haus­bau. Die Gra­bungs­ar­bei­ten er­folg­ten durch die bau­sei­ti­ge Fir­ma un­ter An­lei­tung von Karl Sai­ler. Nach Fer­tig­stel­lung des Ge­bäu­des wur­de ab Mai 2018 der Na­tur­pool rea­li­siert, wäh­rend das Ge­bäudein­ne­re fer­tig­ge­s­tellt und ein­ge­rich­tet wur­de.

 

 

Wohn­zim­mer im Frei­en mit ho­hem Mehr­wert

Ei­ne Holz­ter­ras­se ver­län­gert das Erd­ge­schoß ins Freie. Sie wird vom obe­ren Stock über­dacht und ist gleich breit wie das Ge­bäu­de. Der an­sch­lie­ßen­de Na­tur­pool ist 16x6 Me­ter groß, ein Drit­tel der Fläche di­ent als Re­ge­ne­ra­ti­ons­zo­ne. Ein Holz­s­teg führt von der Ter­ras­se über den Pool. Zur In­nen­aus­k­lei­dung wur­de Na­tur­stein aus den Salz­bur­ger Ber­gen ver­wen­det. So ist der Na­tur­pool ein au­then­ti­sches Ge­stal­tungs­e­le­ment, das ar­chi­tek­to­nisch per­fekt zur Wer­bea­gen­tur passt und da­bei den Aspekt der Nach­hal­tig­keit un­ter­st­reicht. 

 

Au­then­ti­sches Sta­te­ment bringt tol­les Feed­back

„Die Um­set­zung ver­lief su­per pro­fes­sio­nell und sehr lei­se,“ be­tont Jörg Wu­ger, „wir wa­ren nur am Ran­de in­vol­viert.“ An­fang Ju­li 2018 wur­de der Na­tur­pool über­ge­ben, bei dem hei­ßen Jahr­hun­dert­som­mer ge­ra­de zur rech­ten Zeit. „Für uns ist der Na­tur­pool wie ein zu­sätz­li­ches Ein­rich­tungs­stück mit ho­hem Mehr­wert, das von den Mit­ar­bei­tern sehr po­si­tiv an­ge­nom­men wird. Wir se­hen ihn als Rück­zug­s­ort, aber auch als Ort der Be­geg­nung und nut­zen die­sen Frei­raum für Work­shops, Fei­ern und Bu­si­ness-Mee­tings. Auch von Kun­den, Gäs­ten und Kol­le­gen kam be­reits sehr po­si­ti­ves Feed­back“, zei­gen sich die Auf­trag­ge­ber er­f­reut. Für Karl Sai­ler lag der Reiz die­ses Pro­jekts da­rin, „ei­nen Na­tur­pool zu bau­en als Sta­te­ment der ‚A­gen­tur am See‘ und als Mo­ti­va­ti­on für die Mit­ar­bei­ter.“ So ent­stand ei­ne „sc­hö­ne Scha­le mit dem ge­wis­sen Dreh“, mit dem sich die „Wu­ge­rei“ auch als at­trak­ti­ver Ar­beit­ge­ber im Kampf um die fähigs­ten Köp­fe po­si­tio­niert.