Wohlbefinden im Bio-Naturpool

Naturbadesee beim Q! Resort Health & SPA
Biologischer Schwimmteich zur Regeneration

In den letzten zehn Jahren hat der Faktor Wellness zunehmend an Bedeutung gewonnen. Eine Auszeit zu nehmen ist für viele Inbegriff von Luxus, ob im eigenen Garten oder in einem Wohlfühl-Ambiente auf Zeit. In demselben Maß, wie die Menschen das „Sich-Zeit-Nehmen“ als Kostbarkeit verstanden, wuchsen die Angebote. Die gehobene Hotellerie investiert großzügig in vielfältige Spa-Landschaften und setzt dabei immer stärker auf biologische Schwimmteiche zur Regeneration für die Gäste.

Natürlich baden im Q! See in Tirol

Wohlbefinden im großzügigen Bio-Naturpool von Karl Sailer
Wohlbefinden im großzügigen Bio-Naturpool

So eine Oase der Erholung und Entspannung ist auch das Hotel Astoria in Kitzbühel, das in den Jahren 2007 und 2008 umfassend renoviert wurde. Heute ist das „Genusshotel der besonderen Art“ bekannt unter dem Namen „Q! Resort Health & SPA“ und zieht Gäste aus aller Welt an. Mit seinem gediegenen „Alpine Lifestyle“-Ambiente bietet das „Haus mit Tradition am Pulsschlag der Zeit“ modernen Komfort, Ruhe und Entspannung im Spa, vielfältige Sportmöglichkeiten und einzigartige gesellschaftliche Highlights. Für die Gäste steht das Erleben an erster Stelle und verspricht einen unvergesslichen Urlaub im weltbekannten Skisportort.

Nichts weniger als natürlich gereinigtes Wasser

Natürlich gereinigtes Wasser zum Wohlfühlen

Inmitten des herrlichen Bergpanoramas wird größter Wert gelegt auf Qualität – beim Essen wie beim Wasser. So steht den Gästen rund um die Uhr belebendes Heilsteinwasser zum Trinken zur Verfügung. Und nach einem Besuch der weitläufigen Sauna- und Wellnesslandschaft empfiehlt sich eine Abkühlung im Q! See – dem biologischen Schwimmteich im Outdoorbereich des Spa. Denn entsprechend der Philosophie des „Q! Resort Health & SPA“ soll nichts weniger als natürlich gereinigtes Wasser den Körper nach dem Saunagang erfrischen und beleben.

„Immer mehr Hotels bieten ihren Gästen die Annehmlichkeiten eines Naturpools. So auch der Investor der umfangreichen Renovierungsmaßnahmen beim ehemaligen Hotel Astoria in Kitzbühel, der uns bereits von einigen gemeinsamen Projekten in der Region kannte und unseren hohen Qualitätsanspruch zu schätzen weiß“, erklärt Karl Sailer. Im Jahr 2010 starteten die Bauarbeiten im Zentrum von Kitzbühel. Dabei galt es, die Gäste ebenso wie das Treiben am nahen Bahnhof so wenig wie nur irgend möglich zu stören.

‚KS Reinheitsgebot‘ für ungetrübten Badespaß ohne Chemie

Abtrennung der Zonen beim Bau eines Schwimmteichs vom Fachmann

Mit einem biologischen Schwimmteich wollte man dank des magischen Elements einen ganz individuellen Kraftplatz im Garten schaffen. So können die Gäste die Vielseitigkeit des Wassers, das bei jedem Wetter eine andere Facette zeigt, zu jeder Jahreszeit genießen. Vom gestalterischen Konzept her sollte sich der Natur-Badesee perfekt in die großzügige Gartenlandschaft um das Hotel eingliedern und optisch wie ein Weiher mit natürlichen Ufern aussehen, was dem ursprünglichen „Schwimmteich Typ 4“ entspricht. Ein Steg aus Lärchenholz dient zum Queren und kann auch als Liegefläche genutzt werden. Bei diesem Projekt handelt es sich um einen biologischen Naturpool: dieser ist unabhängig von der optischen Gestaltung ein künstliches Badegewässer und hat stets klares Wasser. Die Wasserreinigung erfolgt über biologische Schnellfilter. In diesen entsteht auf großer Oberfläche ein Biofilm, der organische Substanzen unter sauerstoffreichen Bedingungen zerlegt und die entstehenden Nährstoffe abbaut.

Karl Sailer aus Pöndorf in Oberösterreich ist einer der Pioniere im Schwimmteich- und Naturpoolbau und seit über 30 Jahren bekannt für seinen hohen Qualitätsstandard. Das betrifft die Bauweise ebenso wie die Wasserqualität. Einige tausend Gartenbauprojekte wurden in der 35jährigen Unternehmensgeschichte bereits realisiert – sowohl für Privatkunden wie auch für die Hotellerie. Oberstes Prinzip im Schwimmteichbau ist bei Karl Sailer das „KS Reinheitsgebot“: „Wenn man in einen Naturpool schaut, soll man nur Wasser, Steine und Wasserpflanzen sehen“, erklärt Karl Sailer, der dieses Projekt leitete. „Dazu wird bei unseren Schwimmteichen und Naturpools die Folie mit Steinen, welche in Spezialbeton für den Wasserbau versetzt werden, verkleidet. Das ergibt nicht nur eine perfekte Optik, sondern erleichtert auch die Pflege.“

Naturpool ohne Chemie von Karl Sailer nach Neubau oder Sanierung

Für die Wasserreinigung hat Karl Sailer einen speziellen Großflächenfilter entwickelt: durch das KS Großflächenfiltersystem wird das Wasser mikrobakteriologisch über einen Biofilm aufbereitet, der sich in den unterschiedlichen Mineralschichten bildet. Der Großteil an Verunreinigungen wird durch eine abgegrenzte Großflächenfilteranlage automatisch abgesaugt, was den Pflegeaufwand enorm reduziert. Der Reinigungsprozess wird technisch–mechanisch unterstützt, weitere Mittel sind nicht erforderlich. Unterstützend wird eine Strömung durch den gesamten Teich hergestellt. Damit wird der gesamte Naturpool ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Die Bildung von anaeroben Sedimenten wird durch Bauweise und Pflegemaßnahmen verhindert. Bis zu zwei Drittel der Gesamtfläche stehen damit zum Schwimmen zur Verfügung. Dieses Öko-Prinzip des natürlich gereinigten Wassers ohne jede Chemie kommt seither auch Gästen aus aller Welt im „Q! Resort Health & SPA“ zugute.

In der Projektplanung ist Karl Sailer weitgehend autark, das heißt, dass er kaum Subunternehmer benötigt: zum einen, weil sein Fuhrpark sowie Werkzeuge und Maschinen auf dem modernsten Stand der Technik sind. Zum anderen, weil er Maschinisten und Professionisten wie Pflasterer und Tischler selber beschäftigt. Daher können Baustellen durchgängig mit eigenem Personal und Gerät geplant und ausgerichtet werden. Es entstehen für den Kunden keine Wartezeiten von einem Arbeitsschritt zum nächsten, wodurch wertvolle Zeit gespart werden kann. Das garantiert einen zügigen Baufortschritt, was die Auftraggeber überaus schätzen, ebenso wie die saubere Arbeit des schlagkräftigen Teams. So konnte auch dieses Projekt in nur vier Wochen erfolgreich abgeschlossen werden.