Von: Karl Sai­ler

Aus­ge­zeich­net: Kri­s­tall­see als Blick­fang in Ti­ro­ler Cha­let Re­sort

2017-11-30

Von der Ter­ras­se di­rekt in den 1.500 qm gro­ßen Na­tur­ba­de­see sprin­gen: die­sen Lu­xus bie­tet das ex­k­lu­si­ve Cha­let Re­sort La­Posch in Ti­rol sei­nen Gäs­ten. Die­ses Pro­jekt er­hielt den GA­LA Bau Award 2017 für „Öf­f­ent­li­che Gar­ten­an­la­gen“!


Aus­ge­zeich­net mit dem Ga­la Bau Award 2017 - Gar­ten­ge­stal­tung und Kri­s­tall­see für Cha­let Re­sort La­Posch

Das na­tur­ver­bun­de­ne Ehe­paar Posch setz­te beim Aus­bau des au­to­f­rei­en Lu­xus-Berg­dor­fes in der Zug­spitza­re­na auf Na­tür­lich­keit und auf das Ele­ment Was­ser – und ver­gab nach ei­ner in­ter­na­tio­na­len Su­che De­tail­pla­nung und Um­set­zung an Ös­t­er­reichs ers­ten pro­fes­sio­nel­len Schwimm­teich- und Na­tur­pool­bau­er Karl Sai­ler. „Was­ser ist für uns ein ma­gi­sches Ele­ment. So wirkt schon der Bach, der an den acht 2009 ge­bau­ten Cha­lets vor­bei­f­ließt, be­ru­hi­gend auf un­se­re Gäs­te. Für den Aus­bau des La Posch 2.0 ha­ben wir 2015 mit den Pla­nun­gen be­gon­nen. Was­ser war in die­ser Aus­bau­stu­fe ein we­sent­li­ches Kri­te­ri­um“, er­klärt Do­mi­nik Posch: „Mit dem Kri­s­tall­see wol­len wir un­se­ren Gäs­ten das Be­son­de­re bie­ten: un­ge­tr­üb­ten Ba­de­spaß ganz oh­ne Che­mie. Das kri­s­tall­kla­re Was­ser soll Stress und Hek­tik ein­fach weg­s­pü­len. Schon dass man vom Wohn­zim­mer oder der Ter­ras­se aus di­rekt auf den kla­ren, blau­en See schau­en kann, ist zu je­der Jah­res­zeit ein­zi­g­ar­tig.“

  

Na­tur­na­hes Ba­den

Da den Bau­her­ren na­tür­li­ches Was­ser so­wie ein länd­li­ches, tra­di­tio­nel­les Er­schei­nungs­bild sehr wich­tig wa­ren, kam kei­ne che­misch auf­be­rei­te­te Pool­an­la­ge in Fra­ge. Ein Na­tur­pool war die idea­le Lö­sung: er soll­te sich per­fekt in die Land­schaft ein­fü­gen, großz­ü­g­ig die Cha­lets um­f­lie­ßen und selb­st­re­ge­ne­rie­rend so­wie oh­ne gro­ßen Auf­wand zu pf­le­gen sein. Wich­tig war vor al­lem, dass al­le sechs Cha­lets di­rek­ten Zu­gang zum bio­lo­gisch rei­nen und wei­chen Was­ser ha­ben. So kam auf Emp­feh­lung des Ar­chi­tek­ten der Gar­ten­ge­stal­ter Karl Sai­ler ins Spiel, wel­cher die Pla­nung des bio­lo­gisch ge­r­ei­nig­ten Schwimm­tei­ches und des Cha­let-Gar­tens über­nahm. „Wir ha­ben ein paar Re­fe­renz­pro­jek­te der Fir­ma Sai­ler be­gu­t­ach­tet und wa­ren sehr sch­nell be­geis­ter­t“, so Do­mi­nik Posch. Es folg­te ei­ne in­ten­si­ve Pla­nungs­pha­se mit en­ger Ab­stim­mung mit den Bau­her­ren. „Mei­ne Frau und ich ken­nen die Wün­sche un­se­rer Gäs­te am bes­ten“, er­klärt der Ho­te­lier. Bei zahl­rei­chen Be­ge­hun­gen vor Ort wur­den sämt­li­che ge­stal­te­ri­schen und tech­ni­schen De­tails ge­klärt und der Plan an­ge­passt, bis er den Vor­stel­lun­gen der Kun­den voll ent­sprach. 

 

 

Wohltu­en­de Ur­sprüng­lich­keit

Na­tür­lich­keit und Tra­di­ti­on ve­r­eint mit Ent­span­nung und Ru­he in ei­nem hoch­wer­ti­gen Am­bi­en­te wa­ren Ziel und zu­g­leich Grund­la­ge für das Ge­stal­tungs­kon­zept. So spie­geln die Wän­de des Schwimm­tei­ches den al­pi­nen An­blick der Ti­ro­ler Berg­ku­lis­se wie­der. Da­zu wur­den für die Ver­k­lei­dung der Fo­lie Na­tur­stei­ne aus ei­nem Salz­bur­ger Stein­bruch ver­wen­det. Sie sind auf ge­rin­gen Nähr­stoff­ge­halt ge­tes­tet und bes­tens für den Schwimm­teich­bau ge­eig­net. Die gro­ßen Na­tur­stein­plat­ten sor­gen für Sta­bi­li­tät und er­lau­ben ge­schwun­ge­ne und or­ga­ni­sche For­men, al­so ei­ne Ein­bet­tung des Ba­de­sees zwi­schen den Cha­lets. Ein gro­ßer Was­ser­fall in na­tür­li­cher Op­tik wur­de in den Ufer­be­reich ein­ge­bet­tet. Das hebt den Well­ness­fak­tor, da die Ba­de­gäs­te dar­un­ter sit­zen und ent­span­nen kön­nen. Da­bei wird der Na­cken durch das her­ab­kom­men­de Was­ser mas­siert. Ei­ne ex­ter­ne Qu­ell­stein­an­la­ge mit drei gro­ßen Find­lin­gen so­wie ein Mühl­rad am Schwimm­teich stei­gern die tra­di­tio­nel­le An­mu­tung und wir­ken mit ih­rem Plät­schern zu­dem be­ru­hi­gend.

Beim Schwimm­teich selbst han­delt es sich um ei­nen Ei­gen­bau der Fir­ma Karl Sai­ler. Ein Drit­tel der ge­sam­ten Was­ser­fläche di­ent als Fil­ter­be­reich. Die­ser be­steht aus meh­re­ren La­gen phos­pha­t­ar­mem Kies und spe­zi­el­lem Fil­ter­gra­nu­lat ge­stuf­ter Kör­nung. Mo­der­ne strom­spa­ren­de Teich­tech­nik sorgt für aus­rei­chen­de Durch­strö­mung des Groß­flächen­fil­ters von oben nach un­ten, die Steue­rung des Was­ser­falls so­wie die Be­lüf­tung der Kies­be­rei­che und da­mit für be­weg­tes Was­ser. Was­serpflan­zen wie Blut­wei­de­rich, Was­ser­min­ze, Was­ser­i­ris, Zy­pern­gras, Ufer­seg­ge fin­den dort und in den Rand­be­rei­chen Platz. Sie sind wur­zel­nackt ge­setzt, um Nähr­stof­fein­trag zu ver­hin­dern und ent­sp­re­chen der ÖNORM.  LED Edel­stahl-Spots set­zen tol­le Licht­ak­zen­te un­ter Was­ser in der Däm­me­rung. Bei je­dem Cha­let wur­de als Ein­s­tieg ei­ne Ni­ro-Lei­ter und im Be­reich des Ste­ges ei­ne Du­sche an­ge­bracht.

Nach rei­bungs­f­rei­er Ab­wick­lung der be­hörd­li­chen An­ge­le­gen­hei­ten konn­te der Bau der An­la­ge im Mai 2017 be­gin­nen. Da­mit der Zeit­plan ein­ge­hal­ten wer­den konn­te, lief das ein­ge­spiel­te Sai­ler-Team zu Höchst­leis­tun­gen auf und stell­te die 1.500m² gro­ße Schwimm­teich­an­la­ge ter­min­ge­recht En­de Ju­ni 2017 fer­tig. Es folg­te noch die Bepfl­an­zung der Gar­ten­an­la­ge, wo­bei bei der Pflan­zen­wahl auf hei­mi­sche Sor­ten ge­setzt wur­de, die den al­pi­nen Stand­ort­be­din­gun­gen ge­wach­sen sind, wie ver­schie­de­ne Kie­fern, Fich­ten und Al­pen­ro­sen. Beim Set­zen der Pflan­zen leg­ten die Bau­her­ren selbst Hand an. „Karl Sai­ler und sein Team ha­ben mit be­s­te­chen­der Kom­pe­tenz ei­nen Na­tur­pool auf ins­ge­s­amt 4.000 m2 Fläche als High­light der neu­en An­la­ge in nur 2 Mo­na­ten um­ge­setzt. Dank der ver­wen­de­ten hei­mi­schen Na­tur­stein­plat­ten und Pflan­zen hat die­ser trotz mo­derns­ter Teich­tech­nik den Cha­rak­ter ei­nes Berg­sees und fügt sich har­mo­nisch in die Al­pen­land­schaft ein. Ak­zen­te set­zen ein gro­ßer Was­ser­fall, die Find­lin­ge der Qu­ell­stein­an­la­ge und ein Mühl­ra­d“, zeigt sich der Auf­trag­ge­ber mehr als zu­frie­den. 

© Karl Sai­ler / La­Posch