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Som­mer­fri­sche in 900 Me­tern See­höhe

2017-06-21

Im Her­zen des Salz­bur­ger Pinz­gaus ist Vieh­ho­fen ein be­lieb­tes Ak­tiv- und Er­ho­lungs­ge­biet für je­de Jah­res­zeit. Die un­be­rühr­te Land­schaft ist auch ein at­trak­ti­ver Le­bens- und Wohn­raum. Ei­ne Fa­mi­lie mit vier Kin­dern hat ihr Do­mi­zil 2016 um ei­ne At­trak­ti­on rei­cher ge­macht und ei­nen Na­tur­pool bau­en las­sen.


Ka­ro­li­ne ist ein Na­tur­mensch und freut sich je­den Tag über die traum­haf­te Ku­lis­se und die Ru­he ih­res Hau­ses. Auch die Gar­ten­ar­beit liebt sie. Da­zu sind rund um das Haus meh­re­re Ebe­nen an­ge­legt, die sie hegt und pf­legt. Den­noch ist das Mähen mit Ra­sen­mäh­er und Mo­tor­sen­se müh­sam. Vor al­lem die gro­ße Fläche un­ter­halb des Hau­ses, die bis­lang nicht ge­nutzt wur­de. So ent­stand die Idee, zu­sätz­lich zum Pool im In­nen­be­reich auch ei­nen Out­door-Pool an­zu­le­gen. Die Ent­schei­dung für ei­nen Schwimm­teich war von vor­n­e­he­r­ein klar: „Uns ist es wich­tig, auf den Grund ei­nes Ge­wäs­sers se­hen zu kön­nen“, lau­te­te die kla­re Vor­ga­be für ei­nen Na­tur­pool. Das passt per­fekt zum Cre­do von Gar­ten­ex­per­te Karl Sai­ler, der als ös­t­er­rei­chi­scher Pio­nier für den Schwimm­teich- und Na­tur­pool­bau gilt. Bei Karl Sai­ler gilt das „KS Rein­heits­ge­bo­t“: man sieht nur Was­ser, Stei­ne und Was­serpflan­zen. Da­zu wird die Fo­lie mit Na­tur­stei­nen in Spe­zial­be­ton ver­k­lei­det. Das sorgt für ei­ne na­tür­li­che Op­tik und er­laubt den Ein­satz von Teich­sau­ger und Ro­bo­ter zur Pf­le­ge. Die Rei­ni­gung er­folgt nicht nur durch Pflan­zen, son­dern über ei­nen Bio­film, der Rei­ni­gung­s­pro­zess wird tech­nisch–me­cha­nisch un­ter­stützt. 

  

Hin­der­nis­se ein­fach be­sei­tigt

Auf ei­ner Gar­ten­mes­se in Salz­burg kam die Fa­mi­lie im Fe­bruar mit Karl Sai­ler ins Ge­spräch. Nach ei­ner Be­ge­hung vor Ort beim Kun­den folg­te zur Be­sp­re­chung des An­ge­bots ein Be­such im Schau­gar­ten in Pön­dorf bei Straßwal­chen. Hier sind zahl­rei­che Schwimm­tei­che an­ge­legt und De­tail­fra­gen kön­nen an­hand aus­ge­s­tell­ter Mus­ter­lö­sun­gen be­spro­chen wer­den. Der Pro­jekt­start er­folg­te An­fang Ju­ni.

Auf­grund der Hang­la­ge war der Bau­s­tel­len­be­reich nicht di­rekt zu­gäng­lich. So wur­de ein klei­ner Bag­ger mit­tels LKW-Kran auf die un­te­re Ebe­ne ge­setzt und die Fläche für den Na­tur­pool ab­ge­steckt. Aber schon bei den ers­ten Gra­bun­gen folg­te ei­ne bö­se Über­ra­schung: sämt­li­che Zu­lei­tun­gen – Stark­strom, Was­ser, In­ter­net, Te­le­fon und der Ka­nal – ver­lie­fen ge­nau durch die ge­plan­te Bau­gru­be. Da das Ge­län­de lo­cker war, konn­te man nicht au­ßen her­um­bag­gern. So wur­den al­le Lei­tun­gen frost­si­cher ver­legt, be­vor das Bau­vor­ha­ben fort­ge­setzt wer­den konn­te. Auf­grund der Er­fah­run­gen des Schwa­gers, bei dem zeit­g­leich ein be­geh­ba­res Bio­top mit Was­ser­fall ge­baut wur­de, fiel dann auch die Ent­schei­dung für ei­nen Was­ser­fall.

Al­les aus ei­ner Hand

En­de Au­gust war der maß­ge­sch­nei­der­te Na­tur­pool fer­tig­ge­s­tellt. „Ein Schwimm­teich kann von uns in je­der Grö­ße rea­li­siert wer­den: ein Be­reich di­ent zum Ba­den, im an­de­ren kann sich das Was­ser re­ge­ne­rie­ren, un­ter­stützt vom KS Groß­flächen­fil­ter“, er­klärt Karl Sai­ler: „Da­zu lie­fern wir ger­ne al­les aus ei­ner Hand: Pla­nung, Aus­hu­b­ar­bei­ten, Ge­län­de­mo­del­lie­rung, Drai­na­ge, Fo­li­en-Ver­le­gung, Bepfl­an­zung, Groß­flächen­fil­ter, Be­leuch­tung, Pflas­te­run­gen. Au­ßer­dem ha­ben wir zwei Na­tur­stei­ne aus ei­ner al­ten Mau­er als Qu­ell­stei­ne ge­nutzt und in die Na­tur­pool­an­la­ge in­te­griert.“

Nun bringt der Na­tur­pool na­tur­na­hen Ba­de­spaß und da­mit den Ur­laub bis an die Haus­tür. Bei ei­ner Ge­samt­fläche von 60m2 ste­hen 7x6 Me­ter, al­so et­was mehr als 2/3, zum Schwim­men zur Ver­fü­gung. „Man kann su­per schwim­men! Wir ha­ben den Pool gleich im Sep­tem­ber noch ei­ni­ge Ma­le ge­nutzt, da es noch ein paar war­me Wo­chen gab“, freut sich Ka­ro­li­ne mit der gan­zen Fa­mi­lie.  „Je nach Son­nen­ein­strah­lung spielt das Was­ser von grün bis tür­kis al­le Far­ben und ist ein ech­ter Hin­gu­cker! Wir kön­nen die kom­men­de Ba­de­sai­son kaum er­war­ten!“

Auch mit der Ab­wick­lung der Bau­s­tel­le ist die Fa­mi­lie übe­r­aus zu­frie­den: „Die Bau­ar­bei­ter ha­ben wäh­rend des Pro­jekts bei uns in den Gäs­te-Ap­par­te­ments ge­wohnt, um Zeit für die An­rei­se zu spa­ren. Sie kön­nen un­glaub­lich gut mit Stein ar­bei­ten und ha­ben al­les sehr um­sich­tig, rasch und sau­ber er­le­digt. Die Fir­ma Sai­ler macht echt ei­nen su­per Job, das kann man nur wei­ter­emp­feh­len!“

Qu­el­le: Karl Sai­ler